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Kreis Ostholstein

Pressemitteilung

CDU und Grüne wollen den ÖPNV im Kreis neu ausrichten

Gemeinsamer Antrag CDU/Grüne zur Tagesordnung für die Sitzung des Ausschusses für Natur, Umwelt, Bau und Verkehr am 14.11.2016:

"Grundsatzbeschluss zur Ausrichtung und Wahrnehmung des Öffentlichen Personennahverkehrs des Kreises Ostholstein als Aufgabenträger und Neuordnung/Neuausrichtung des ÖPNV im Kreis Ostholstein"

 

Der Ausschuss möge beschließen:

Das Land Schleswig-Holstein stellt dem Kreis OH als Aufgabenträger Regionalisierungsmittel mit einer ÖPNV-Zweckbindung zur Verfügung. Es obliegt dem Kreis, wie er diese Finanzmittel zur Förderung von Bedarfsverkehren (Planung, Vermarktung, Investition, Betrieb) verwendet.

Zurzeit besteht der ÖPNV hauptsächlich (ca. 83 %) in der Wahrnehmung des Schülerverkehrs. Darüber hinaus gibt es verschiedene andere Modelle, um überhaupt einen ÖPNV im Kreis anzubieten.

Im Hinblick auf die Neuausschreibung der Linienverkehre ist es zwingend erforderlich zu entscheiden, wo und wie wir im Kreis einen funktionierenden bedarfsorientierten ÖPNV anbieten wollen.

Folgende Ziele werden als Ausrichtung des ÖPNV`s in Ostholstein festgelegt:

  • Kosteneinsparung im Linienverkehr
    Nur dort wo Linienbusse auch auskömmlich genutzt werden, werden weiter Linien geplant: Der Linienverkehr wird nach festem Fahrplan nur zwischen festen, festzulegenden Knotenpunkten geplant. Der Nahverkehr im Umfeld der Knoten findet ausschließlich als Bedarfsverkehr statt.
  • Attraktivitätssteigerung
    Bedarfsverkehre werden von einer Dispositionszentrale im 24/7 Zeitmodell unter Federführung des Kreises betrieben.
    Werbung und Informationen über „wie nutze ich was“ werden erstellt und flächendeckend zur Verfügung gestellt.
  • Optimierung des ÖPNV`s
    Bedarfsverkehre als Regelangebot neben wenigen Linien, finanziert durch Umstellung von Festverkehren auf Bedarfsverkehr. Fahrten für den Bedarfsverkehr werden passgenau bei Vertragspartnern bestellt. Bestellung der Fahrten als Regelfall. Auch der Schülerverkehr wird als Bedarfsverkehr organisiert.
  • Ausschreibung der Linienverkehre und der Bedarfsverkehre getrennt als 2 gleichwertige, eigenständige Formen des ÖPNV`s
    Es liegt im Interesse des Kreises und der dort lebenden Menschen, einen bedarfs- und serviceorientierten ÖPNV zu organisieren. Sowohl im dritten Regionalverkehrsplan als auch bei der Auswertung des Demographieberichts des Kreises Ostholstein wurde festgehalten, die ländlichen Regionen zu stärken, um den Erfordernissen des demografischen Wandels Rechnung zu tragen.

 

Um das Leben auf dem Land weiter dauerhaft zu ermöglichen, ist eine Änderung der Ausrichtung des ÖPNV`s unabdingbar.

 

Andreas Mylius | 05.10.2016, 17:07


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